20220502-08
Einen Lukendeckel braucht man, um wichtige Dinge im Boot vor dem Wetter zu schützen und sicher zu transportieren.
Den Lukendeckel braucht man aber auch, um wichtige Dinge zu erfahren und sich über unser Vereinsleben zu informieren.

Denn der Lukendeckel ist die Vereinszeitung der Kanuabteilung des RSV und bringt mehrmals im Jahr einen Rückblick auf das Vereinsleben (Wanderfahrten, Wettbewerbe, Vereinsaktivitäten), eine Vorschau auf Kommendes (Feste, Fahrten, Fun) oder andere interessante Dinge, die mit unserem Sport in Verbindung stehen.
Und das Beste ist: Jeder kann, darf und sollte (!) Beiträge schreiben, sobald es etwas zu berichten gibt.

Nachwuchsarbeit mit Perspektive

Katrin betreut mit viel Engagement die jüngste Nachwuchsgruppe

Wenn es donnerstags im Bootshaus und auf dem Gelände drumherum laut und lebhaft zugeht, dann liegt das in den wenigsten Fällen an den RSV Senioren, die nach gemeinsamer Paddeltour im Mannschaftscanadier an ihren Bierflaschen nuckeln. Nein, die Urheber der plötzlichen Bewegung sind viel jünger und vor allem viel lebendiger in ihrem Bewegungsdrang. Es ist die jüngste Nachwuchsgruppe der Kanuabteilung, die von Katrin Ahrenhold betreut und trainiert wird. Sie sprang ein, als Abteilungsvorsitzender Tim Kißler aus beruflichen Gründen nicht mehr für diese Betreuungsarbeit zur Verfügung stand. Immerhin umfasste diese Gruppe bis zu 15 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren.

Eine Altersstufe übrigens, die nicht nur von Pädagogen als besonders schwierig eingeschätzt wird. Katrin aber hat ihre Rasselbande im Griff. Auch wenn es inzwischen fast immer nur Jungen sind, die ja noch als etwas wilder als die Mädchen gleichen Alters gelten. Aber wenn Katrin etwas ansagt, dann wird es in dieser Gruppe nicht nur gehört, sondern auch umgesetzt. Die Boote nach Gebrauch abwischen und die Paddel wieder ordentlich ins Bootshaus ablegen? Kein Problem, das wird gemacht. Auch wenn im Bootshaus gespielt wurde, wird hinterher klaglos aufgeräumt. Manche Mutter wäre vermutlich erstaunt über ihren Sohn. Egal, was kommt, Katrin lässt sich immer etwas einfallen. Im Sommer ging es auch bei Regen aufs Wasser – es ist ja schließlich ein Wassersport. An kalten Herbsttagen und bei kleiner Besetzung wurde im Bootshaus etwas Theorie gelehrt, danach etwas gespielt. Jetzt, im Winter, geht es an den Donnerstagnachmittagen meist in die Turnhalle Commeniusstraße. Auch dafür hat Katrin jede Menge Ideen parat. Dabei hilft ihr natürlich die Erfahrung, die sie als Turntrainerin bereits beim SV Stöckheim sammeln konnte. Aktuell ist der Hit in der Halle das Schwingen am Tau über Hindernisse. Aber perspektivisch will sie vor allem die Freude am Kanufahren vermitteln. Mit Erfolg! Einige Jungen haben schon außerhalb der Donnerstaggruppe an RSV-Kanutouren teilgenommen. Zwei „Schnupperkinder“ aus dem Sommer sind inzwischen Vereinsmitglieder geworden, ein drittes hat es vor. Und auch an Gemeinschaftsaktivtäten außerhalb des Kanufahrens beteiligen sich Mitglieder der Gruppe inzwischen. Beim Sommerfest zum Beispiel, beim Herbstputz und auch beim Abpaddeln. „Ich möchte, dass sie genauso mitmachen und sich als Vereinsmitglieder fühlen, wie die Älteren“. Wobei erneut nicht unbedingt die RSV-Senioren und ihr Freizeitverhalten gemeint sind.

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